Softball: Gutes Spiel gegen die erfahrenen Regents

Am Sonntag fanden sich die 89ers Softball Damen, im Zusammenspiel mit drei Spielerinnen der Göttinger Allstars, für das dritte und letzte Auswärtsspiel der Saison bei bestem Wetter in Hannoverein. Mit 13 Spielerinnen insgesamt sollte der Tag genutzt werden, um gegen die in dieser Saisonbisher ungeschlagenen Hannover Regents Spielerfahrung zu sammeln und, wenn möglich, auch miteinigen Punkten in der Tasche nach Hause zu fahren. Respekt vor den Damen aus Hannover, die einebisher starke Saison spielen, gab es auf jeden Fall, doch unsere Damen kennen ihre Stärken und sind mit ordentlich Kampfgeist angereist.


Im ersten Spiel zeigten die Spielerinnen im ersten Inning, dass sie sich von den wirklich starken Pitches der Hannoveranerinnen nicht einschüchtern ließen. Rebecca Divarco und Ariane Teschke holten zwei Runs. Auch die Defense legte einen guten Start hin und lies nur drei Läuferinnen durch. Dem recht aktionsreichen Start folgte ein jeweils punktloses Inning auf beiden Seiten, bei dem sich die Pitcherinnen in glanzvollem Licht zeigen konnten. Nina Kitzinski gelang es hier mit gezielten Würfen die drei folgenden Schlagfrauen direkt vom Platz zu schicken. Auch im weiteren Verlauf des Spiels zeigte sich die Defensive der 89ers erfolgreich, auch wenn die Offensive mit den schnellen Würfen der gegnerischen Pitcherin zu kämpfen hatte. So kam es zu einem Spielstand von 5:2 für die Gastgeberinnen zu Beginn des fünften Innings. Nach einem Run in der eigenen Offensive schien sich die Anstrengung in der Defensive aber etwas zu zeigen. Es folgte ein Pitcher Wechsel während des Innings und Lara Runkel betrat die Pitcher’s Plate. Mit einem Aus auf dem Konto sorgte sie auf dieser Position dann für das Highlight des ersten Spiels. Nach ihrem Pitch fing sie die direkt auf sie abgefeuerte Kanone von einem Ball und mit einer rasanten Drehung und guter Übersicht machte sie auch noch die Läuferin von 2. auf 3. Base aus, wodurch sie das bis dahin recht erfolgreiche Inning der Regents beendete. Die erste Partie endete nach sechs Innings aufgrund eines Punktevorsprungs von sieben Punkten (Mercy Rule) mit einem 10:3.


Obwohl sich der Himmel nach dem ersten Spiel etwas verdunkelte, hieß das nicht, dass sich die Laune und Motivation der 89ers/Allstars in die selbe Richtung davon machte – eher im Gegenteil. Das erste Inning startete für beide Teams mit jeweils einem Punkt. Wieder war es Rebecca Divarco, die als erste Schlagfrau den Weg auf die 1. Base fand und sich geschickt von Base zu Base stahl, um den Run zu sichern. Divarco machte nicht nur mit der Keule in der Hand eine gute Figur – als Catcherin hechtete sie unermüdlich jedem Flyball hinterher, um die gegnerischen Schlagfrauen rauszuschicken. Im ersten Inning sorgten Lara Runkel (Pitcherin) und Divarco für das dritte Aus an der Home Plate. Die folgenden Innings wurden schnell gespielt. Durch oftmals zu eilig geschlagene Bälle ins Infield wurden leider keine Punkte erzielt. Das Spiel schien schon haushoch verloren, als es im 5. Inning 7:1 stand und den Regents lediglich ein einziger Punkt zum Sieg fehlte. Doch dieser Druck auf die Mannschaft schien sie geradezu anzufachen. Ganz cool schickten die 89ers/Allstars die Regents ohne Run zurück auf die Bank. Aus diesem Hoch wurde Energie für ein wahres Feuerwerk gezogen. Bei zwei Aus drehten die Spielerinnen auf und legten eine starke Aufholjagd hin. Insgesamt schafften es letztendlich sechs Läuferinnen in diesem Inning scher nach Hause – wofür es wegen der 5-Run-Rule aber leider nur fünf Punkte gab. Trotz aller Müh reichte es am Ende leider nicht zum Sieg und auch das zweite Spiel entschieden die Regents mit einem Stand von 10:6 für sich. Wir haben Erfahrung gesammelt, uns nicht unterkriegen lassen und vor allem einen spaßigen Spieltag verbracht.


Wir bedanken uns für einen tollen Spieltag bei den Hannover Regents und allen Mithelfenden und Offiziellen. Kompliment an den Kommentator des ersten Spiels, der nicht nur sehr fair und gut kommentierte, sondern auch noch Erklärungen für Spielsituationen toll fürs Publikum lieferte.